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| Themen · Röntgen · Röntgenstrahlen | |
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Was sind Röntgenstrahlen?
Zur Herstellung von Röntgenaufnahmen werden Röntgenstrahlen benötigt. Wie bei sichtbarem Licht oder UV-Strahlen handelt es sich hierbei um elektromagnetische Wellen. Röntgenstrahlen sind durch ihre wesentlich kürzere Wellenlänge in der Lage, Materialien bzw. Gewebe zu durchdringen, sie werden hierbei geschwächt. Das Ausmaß ihrer Schwächung ist vor allem von den Eigenschaften der durchstrahlten Materie abhängig. So ist z.B. die Schwächung der Röntgenstrahlen durch Haut- oder Fettgewebe wesentlich geringer als durch Knochen oder Zähne. Metalle, insbesondere Blei, schwächen Röntgenstrahlen fast vollständig. Röntgenstrahlen, die durch die verschiedenen Körpergewebe unterschiedlich stark geschwächt werden, führen deshalb auf dem digitalen Röntgensensor auch zu unterschiedlich starken Signalen. Dunkle Stellen auf dem Röntgenbild entsprechen Körperregionen mit geringer, helle Bereiche Geweben mit hoher Strahlenabsorption (= Schwächung der Strahlung). Die Strahlendosis, die zur Erstellung eines Röntgenbildes benötigt wird, ist vor allem abhängig von dem Objekt, das abgebildet werden soll und von der Empfindlichkeit des Röntgensensors. Für die Darstellung dünner und kleiner Objekte, wie z.B. den Zähnen, wird weniger Strahlung benötigt als zur Abbildung größerer Objekte, wie z.B. dem Brustkorb oder dem Becken. In den vergangenen Jahren konnte durch die Entwicklung hochempfindlicher digitaler Röntgensensoren die erforderliche Strahlendosis erheblich vermindert werden. Lesen Sie auch Warum wird es benötigt?
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